
Wenn man beim Leimen pfuscht, muss man später nachbessern.

Kiefer mit Laubholz und schrägen Füßen. Nicht im Bild: Die Strebe zwischen den Füßen zu Stabilisierung.

Drei verschiedene Hölzer zusammengeleimt, vorher abgerichtet, gefügt und auf Dicke gehobelt. Nach dem Leimen nochmal kurz drüber gehobelt und die Ecken mit einer Schablone rundgefräst. Leinöl und Öl-Wachs-Mischung sind das Finish.
Nach dem ersten Versuch am Tischsägentischn klappte es in der zweiten Runde unter der Werkbank schon deutlich besser mit dem Bau und dem Einbau der Schubladen.

Die erste Lade im linken Teil der Werkbank lief dann genau so, wie es muss.
Das bedeutet: Alle andere Laden müssen nochmal raus und solange angepasst werden, bis sie auch mit einem Finger bedient werden können, und nicht mit zwei zupacken Händen.
Auch an diesem Halter für die sperrigen Dinger habe ich wieder gelernt, dass man sich beim Basteln konzentrieren muss:

Die beiden Klötzchen, auf denen die Winkel abgelegt werden könnten, hätten mithilfe dieser Winkel auch rechtwinklig montiert werden können. 😉
Und für 8 Spanner braucht man auch keine 10 Löcher.
Rechts daneben erst einmal ein schnelles Provisorium aus Resten für die Forstner-Bohrer, die auch im Weg rumlagen.

Es hat funktioniert mit dem Bau der Schublade. Auch die runden Kanten habe ich mit dem Fräser hinbekommen.
Die Montage der Auszüge muss ich aber noch mal üben, damit die Schublade leichter rein- und rausläuft. Bei diesem ersten Versuch klemmt es trotz Hobelei immer noch. Also nochmal raus und neu einbauen.

Die zwei zweimeterfünfzig langen OSB-Platten haben die Jungs von Holzpossling in 35 handliche Stücke zersägt. Der Bau der sieben Schubladen kann beginnen.


Die alten Ikearegale sind endlich auf- und umgebaut. Und das Stahlregal ist rausgeflogen. Jetzt ist Platz zum Arbeiten und der Multifunktionstisch kann in der Mitte stehen.