Mit Respekt vor dieser Höllenmaschine habe ich die erste größere Aufgabe geschafft: Aus den 250 cm langen Balken 18 kleinere für die Werkbank zu sägen. Aber nicht ohne Handarbeit mit der Japansäge: 2,50 m auf der Säge ohne Auflage … das war zu wackelig. Also erst einmal jeweils das erste Stück mit dem Handwerkzeug absägen, bevor es mit dem Monster weiterging.
Demnächst kann es mit dem Puzzlen weitergehen: Die Kanthölzer müssen nun zusammengeschraubt werden.
Das ging auch nicht ohne Überraschung: Die bereits montierte Platte verhinderte, dass ich an die Fußhebel für die Rollen komme. Also musste ich erst einmal die Stichsäge anwerfen und versuchen, einigermaßen gerade Schnitte hinzukriegen. Das hat dann aber beim zweiten Anlauf auch so leidlich geklappt.
Das erste Werkstück, das hier jetzt fertig auf der Säge liegt, ist der Schiebeschlitten. Ohne den ist das Sägen der Balken schwierig, da der von Dewalt mitgelieferte Anschlag unbrauchbar ist.
An dem Foto erkennt man dann auch den dilettantischen Bastler: Das Ding liegt verkehrtrum! Entscheidend für die Maßhaltigkeit ist, dass der vordere Anschlag (im Bild der hintere) exakt im rechten Winkel zum Sägeblatt steht. Damit ich sicher sein kann, dass das Anschlagsbrett nicht krumm ist, habe ich oben das schmale Brett dagegen geklebt. Wenn man dann, wie ich, diesen Anschlag nach hinten und den krummen Anschlag nach vorn nimmt, nützt das nix.
Naja, das übe ich dann nochmal.
Aber für den Sägetisch hat es erst einmal gereicht.
Für den Fall, dass die Säge und der Staubsauger gemeinsam starten müssen, sollte ich wissen, wo die Sicherungen sitzen und wie ich das Licht wieder ans Leuchten bekomme, wenn das Elektrozeug den Saft aus der Dose zieht. 2 kw nimmt sich die Säge im Betrieb, beim Start könnte es noch etwas mehr werden. Das könnte im Zweifel zu viel werden …
Der GLS ist es gelungen, die Säge zu liefern. Ein knapp 40 kg schweres Paket.
Die Dewalt findet ihren vorläufigen Platz auf dem alten Mulitfunktionstisch, den Gisbert hinterlassen hat. Das Ding sieht respekteinflößend aus. Und macht einen ebensolchen Lärm.
Quasi mitten in der Nacht steht der 10-Tonner vor der Tür und liefert die ersten Sachen für die Einrichtung.
Eine mobile Werkbank, damit es weitergeht mit dem Ausbau.
Die Latten und die OSB-Platten für die Wand hinter der noch zu bauenden Werkbank. An die Platten sollen dann die Werkzeuge per „French Cleat“ aufgehängt werden.